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BANKING 

- Das strategische Bankenplanspiel


 

Spielablauf

Ausgangssituation:
Es wird ein Bankenmarkt simuliert, an dem maximal fünf Banken (Teams) in Konkurrenz zueinander bis zu acht Perioden spielen. Die Teams bestehen aus drei bis fünf Teilnehmern. Die Banken sind zu Beginn des Spieles gewinnorientierte Universalbanken, das heißt, sie bieten alle banktypischen Geschäfte an, wie z.B. Vergabe von Krediten, Annahme von Einlagen und Kauf bzw. Verkauf von Wertpapieren für ihre Kunden sowie Geld- und Kapitalmarktgeschäfte. Die Ausgangslage ist für alle Teams identisch. 

Im Bankenplanspiel Banking sind die wichtigsten bankgesetzlichen und -aufsichtsrechtlichen Regelungen sowie das Instrumentarium der Zentralbank zur Geldmengensteuerung umgesetzt. Das Einhalten der aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen und das Einbeziehen der zentralbankpolitischen Beschlüsse in die Geschäftsplanung haben einen deutlichen Einfluß auf den Spielverlauf und sind daher mit ausschlaggebend für den Erfolg der Teams im Bankenplanspiel Banking.

Spielverlauf:
Die Aufgabe der Teilnehmer ist es, innerhalb der Teams Entscheidungen für die einzelne Bank zu treffen. Die getroffenen Entscheidungen werden von der Spielleitung unter Einbeziehung der Entscheidungen der Konkurrenzbanken entsprechend dem simulierten Marktmodell ausgewertet. Jedes Team erhält umfassende Berichte über die Lage seiner Bank zur Ergebnisanalyse und Vorbereitung der nächsten Entscheidungsrunde.

Das Kundengeschäft wird primär über die von den Teams festgelegten Konditionen gesteuert, d.h. durch die Angabe von Zinsen oder Gebühren im Entscheidungsformular. Da die Banken im Spiel in unmittelbaren Wettbewerb zueinander stehen, wirken sich auch die Konditionen der Konkurrenz auf das in den einzelnen Geschäften erreichbare Volumen aus.

Neben dem Kundengeschäft gibt es Geld- und Kapitalmarktgeschäfte, mit deren Hilfe eine gezielte Aktiv-/Passivsteuerung vorgenommen werden kann. Außerdem können Zinstermin- und Swapgeschäfte zur Zinsrisikosteuerung eingesetzt werden.

Verschiedene Einflußgrößen des Spieles verändern sich entsprechend dem Konjunkturverlauf. So nimmt die Sparneigung bei Konjunkturabschwüngen zu oder die Kreditlaufzeiten erhöhen sich in Niedrigzinsphasen. Diese Veränderungen sind aus den Konjunkturberichten ableitbar, die zu Beginn jeder Periode verteilt werden. Die einzelnen Perioden addieren sich zu einem gemeinsamen Konjunkturverlauf.